Holzschlag Aemmeport Sörenberg

Vor rund einem Jahr erhielten wir von der WogE die Anfrage, für das steile und nicht einfach zugängliche Waldemmenport unterhalb von Sörenberg ein Kostenvoranschlag mit Holzerntekonzept zu erstellen.

Sinn des Eingriffes ist die Verjüngung sowie die Entlastung der Uferbestockung zum Schutz des Flusslaufes, jedoch immer mit Zustimmug der Waldbesitzer, da der Wald Eigentum von diversen Privatbesitzern ist.

Die steile Uferflanke der Waldemme ist bestockt mit teilweise überalterten Fichten in Kombination mit Baumholz und Jungwaldflächen durch frühere Nutzungen. Der Nutzungseingriff konzentriert sich auf beide Flankenseiten. 

Aufgabe und Auftrag des Projektes ist es, die schwierig erreichbaren Flächen mittels Kurzstrecken-Seilkran zu überspannen und das Holz sorgfältig und nachhaltig zu ernten, immer mit Rücksicht auf den bleibenden Bestand.

Nach etlichen Abklärungen und Verhandlungen bekam das Projekt kontkrete Formen und Verbindlichkeiten. Nach dem abstecken der Seillinien konnte das zu schlagende Holz gezeichnet und eine verbindliche Kalkulation erstellt werden. Unsere Firma bekommt den Auftrag die Holzereiarbeiten bis und mit Vorrücken an die LKW-Strasse zu erledigen. 

Natürlich gehört auch der Rückbau und das Aufräumen der Lagerplätze zum Gesamtauftrag. Gemäss Anschlagprotokoll beträgt das gesamte Holzvolumen ca. 1100 m3. Dazu sind 20 bis 21 kurze Seillinien nötig. Dank unserem Yarder-Seilkransystem kann der Mast oben schnell geschoben werden. Teilweise können die Linien auch sternförmig gebaut werden, was die Leistung noch wesentlich steigert.

Damit der Landschaden möglichst gering gehalten werden kann, arbeiten wir mit unseren Holzbollenstrassen. Die Landbesitzer sind begeistert von der mobilen Fahrbahn. Auch für unseren Arbeitsablauf leisten die Bollenelemente wertvolle Dienste. 

Die teils steilen Böschungsflanken mit Felsabsätzen, machen auch das Arbeiten am Langseil notwendig. Überaus wertvollen Dienst leistet jetzt auch unser neuer Hybrid-Laufwagen Bergwald 3500 mit Spuler. Die teils flachen Seillinien würden das Ausziehen des Zugseiles von Hand recht mühsam und gefährlich machen.

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